Ein bedarfsgerechter Einsatz von IT-Ressourcen sowie ein effizientes Kostenmanagement der ORG/IT-Kosten gehören – neben Standardisierung und Automatisierung – zu den zentralen Zielen der vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) veröffentlichten Geschäftsstrategie für Sparkassen. IT ist heute weit mehr als Software auf Endgeräten: Sie durchzieht den gesamten Geschäftsbetrieb – von Anwendungen über Prozesse bis hin zu Geräten – und ist aus dem Alltag einer Sparkasse nicht mehr wegzudenken.
Der Umfang und die Art des IT-Einsatzes werden durch verschiedene Faktoren bestimmt, darunter das Geschäftsgebiet und die Standorte, die Mobilität und Agilität der Mitarbeitenden sowie die digitale Interaktion mit Kundinnen und Kunden. Von großer Bedeutung ist die klare Unterscheidung zwischen zentralen und dezentralen IT-Kosten. Zentrale Kosten entstehen durch die Nutzung der Standardprodukte der Finanz Informatik, während dezentrale Kosten häufig mit individuellen Lösungen einzelner Häuser verbunden sind.
Wir als Sparkassen Consulting unterstützen Sie dabei, IT aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und strategisch zu steuern. Ein zentrales Instrument ist unsere IT-Rechnungsanalyse.
Mit ihr können Sie die genutzten zentralen Leistungen der Finanz Informatik – rund 350 bis 450 Leistungsnummern, die für circa 55 % bis 85 % der IT-Kosten verantwortlich sind – detailliert analysieren, Handlungsfelder identifizieren und Potenziale für Ihr Haus ableiten. In gemeinsamen Workshops zur IT-Rechnungsanalyse mit den Spezialisten der Fachbereiche werden diese Leistungen im Detail betrachtet und diskutiert. Dabei stehen die Sensibilisierung der Fachbereiche sowie ein besseres Verständnis für Wirkungsketten und die Festlegung gemeinsamer Kostenziele im Fokus.
Hierbei erörtern wir eine Vielzahl von relevanten Treibern, beispielsweise:
- Kontenmengen – Konten sind ein wesentlicher Treiber der Umlagen
- Nutzung des elektronischen Postfachs – mit Abstand die günstigste Variante der Kontoauszugbereitstellung
- Auswertungsmengen – wachsende regulatorische Anforderungen sowie die Nutzung von Kundendaten für Vertriebszwecke erhöhen den Bedarf an Datenauswertungen (IDV) und verursachen steigende Kosten
Um neben den zentralen Finanz Informatik-Kosten auch eine gesamtheitliche Analyse der ORG/IT-Kosten durchzuführen, bietet die Sparkassen Consulting die umfassende ORG/IT-Kostenanalyse an. Dabei werden sowohl zentrale als auch dezentrale IT-Leistungen untersucht. Durch die Berücksichtigung aller organisatorischen und IT-bezogenen Kosten – sowohl sachbezogene als auch personalbezogene – wird eine ganzheitliche Betrachtung und Bewertung des IT-Einsatzes möglich.
Die Ergebnisse liefern Analysen und Handlungsempfehlungen zu Themen wie:
- Akzeptanz der Standards
- Umsetzung von Digitalisierung und Automatisierung
Zusätzlich werden dezentrale IT-Schwerpunkte betrachtet, zum Beispiel:
- Einsatz von Dritt- oder Subsystemen in den Fachbereichen
- Individuelle Ausstattungsgrade der Mitarbeitenden
- Aufstellung der SB-Gerätelandschaft
Vor allem diese dezentralen Bereiche bergen häufig erhebliche Potenziale für Standardisierung.
Wenn Sie unsere gezielte Unterstützung bei der Steuerung Ihrer IT-Ressourcen wünschen, sprechen Sie uns gerne an.